Am Gardasee wechseln sich alpine Felswände und mediterrane Ufer in kurzer Distanz ab. Seine Orte sind keine austauschbaren Postkarten: Jeder besitzt einen eigenen Rhythmus, ein anderes Licht und eine besondere Perspektive auf den See.
1 · Sirmione
Die schmale Halbinsel führt durch die Scaligerburg zu den Grotten des Catull. Früh morgens oder am Abend gehören die steinernen Gassen wieder den Schritten statt den Tagesgruppen.
2 · Malcesine
Unter dem Monte Baldo drängen sich Hafen, Burg und Altstadt eng ans Wasser. Die Seilbahn öffnet den Kontrast zwischen Palmen am Ufer und alpinen Wegen in der Höhe.
3 · Limone sul Garda
Historische Limonaie erzählen, wie Zitrusfrüchte am geschützten Westufer kultiviert wurden. Der spektakuläre Radweg über dem Wasser ist schön, aber noch kein durchgehender See-Rundweg.
4 · Salò
Die elegante Uferpromenade und die langen Laubengänge verleihen Salò einen urbaneren Ton. Cafés, Dom und kleine Läden machen den Ort ideal für einen langsamen Nachmittag.
5 · Riva del Garda
Am Nordende rahmen Berge den See wie einen Fjord. Riva verbindet venezianische Fassaden mit Wind, Segeln und Wegen hinauf zur Bastione.
Gut zu wissen
- —Im Frühjahr oder Frühherbst reisen
- —Orte per Fähre statt Auto verbinden
- —Für beliebte Orte früh starten
