Station 1
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Der Paradies-Badeplatz bei Possenhofen ist eine der schönsten freien Badestellen des Sees: große Liegewiese, flacher Einstieg, Alpenblick über das Wasser. An heißen Tagen früh kommen – die Einheimischen wissen, warum.

Seezeit · Starnberger See
Halber TagMünchen & Umgebung
Foto: Guido Radig · CC BY 3.0 · Wikimedia Commons
Dein lokaler Ikigai-Moment
Zwischen Alpenblick, Schilf und königlicher Geschichte entsteht Raum für einen entschleunigten Tag am Wasser.
Eine halbe S-Bahn-Stunde von München liegt der See, an dem Kaiserin Elisabeth aufwuchs und König Ludwig II. seine Sommer verbrachte. Die Roseninsel – die einzige Insel des Starnberger Sees – war ihr Rückzugsort: ein Rosengarten nach Plänen von Peter Joseph Lenné, eine kleine königliche Villa, Schilf und Seerauschen. Wer mit der Plätte übersetzt, betritt eine andere Zeit.
Station 1
Der Paradies-Badeplatz bei Possenhofen ist eine der schönsten freien Badestellen des Sees: große Liegewiese, flacher Einstieg, Alpenblick über das Wasser. An heißen Tagen früh kommen – die Einheimischen wissen, warum.
Station 2
Die kleine Fähre „Plätte" pendelt saisonal (ca. Mai–Oktober) ab dem Glockensteg im Lenné-Park hinüber. Auf der Insel: der duftende Rosengarten, das Casino genannte Sommerhaus und Stille – Sisi und Ludwig II. trafen sich hier fernab des Hofes.
Station 3
Vom Fähranleger führt der Uferweg durch den englischen Landschaftspark nach Feldafing – alte Bäume, Seeblicke, kaum Verkehr. Wer mag, kehrt in Feldafing ein und nimmt die S-Bahn von dort zurück.
Zur Rosenblüte kommen (Mitte Juni bis Juli, Nachblüte im September) – und vorher im kleinen Kaiserin-Elisabeth-Museum im alten Bahnhof Possenhofen vorbeischauen.
Mai bis Oktober (Fährsaison); Rosenblüte ab Mitte Juni. An Föhntagen steht die Alpenkette messerscharf über dem See.
S6 bis Possenhofen (ca. 30 Min.), 15 Min. zu Fuß zum See; Fähre ab Glockensteg, nur Barzahlung möglich. Rundweg eben und kinderwagentauglich.
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