Station 1
Zum Monopteros spazieren
Der klassizistische Rundtempel von Leo von Klenze (1836) steht auf einem künstlichen Hügel; von oben reicht der Blick über die Wiesen bis zu den Türmen der Frauenkirche. Morgens hast du die Stufen fast für dich.

Stadtmoment · München
2–3 StundenMünchen & Umgebung
Foto: Oliver Kurmis · CC BY 3.0 DE · Wikimedia Commons
Dein lokaler Ikigai-Moment
Wenn die Stadt noch leise ist, werden Eisbach, alte Bäume und die ersten Sonnenstrahlen zu einer kleinen Reise im Alltag.
Mit fast 400 Hektar ist der Englische Garten größer als der Central Park – und doch beginnt er nur wenige Schritte von der Ludwigstraße entfernt. Am frühen Morgen gehört er den Einheimischen: Jogger auf den Kieswegen, Hundebesitzer im Nebel über den Wiesen, und am Eisbach üben die ersten Surfer ihre Manöver auf der stehenden Welle. Wer vor 9 Uhr kommt, erlebt den Park, wie ihn Ludwig von Sckell um 1800 gedacht hat: als Landschaft zum Durchatmen mitten in der Stadt.
Station 1
Der klassizistische Rundtempel von Leo von Klenze (1836) steht auf einem künstlichen Hügel; von oben reicht der Blick über die Wiesen bis zu den Türmen der Frauenkirche. Morgens hast du die Stufen fast für dich.
Station 2
Am Seehaus beginnt der Tag ruhig: Enten, Ruderboote, Kaffee am Wasser. Wer es einfacher mag, nimmt Brezn und Kaffee vom Kiosk und setzt sich ans Ufer.
Station 3
Nördlich des Sees, Richtung Hirschau, wird der Park wilder und leerer; hier stehen Bänke, an denen außer Vogelstimmen nichts zu hören ist.
Auf dem Rückweg kurz an der Eisbachwelle am Haus der Kunst stehen bleiben – morgens surfen dort die Locals ohne Publikum. Oder einen Abstecher zum Japanischen Teehaus hinter dem Haus der Kunst machen.
Ganzjährig; am schönsten Mai–Oktober zwischen 7 und 9 Uhr. Im Herbst Nebelstimmung über den Wiesen.
U3/U6 Universität oder Tram 16 Tivolistraße; Rundweg ca. 4–5 km, eben, auch mit Kinderwagen machbar. Seehaus-Frühstück am Wochenende besser reservieren.
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